November 16 2020

Vortrag über Regionalwährung am Beispiel des Val‘heureux

Am Sonntag, dem 22. November 2020 fand im Rahmen des BNE-Netzwerktreffens ein Vortrag zum Thema „Regionalwährung am Beispiel des Val’heureux“ in Form einer Videokonferenz statt.

Der Mitgründer der Regionalwährung Val’heureux (Jean-Yves Buron) hat über Sinn und Zweck einer Regionalwährung referiert während Virginie Lardinois von der Agentur für Ländliche Entwicklung Lontzen-Bleyberg-Welkenraedt aus der Perspektive der Gemeindepolitik gesprochen hat.

Nach Angaben von Jean-Yves Buron ist der Val’heureux in 70 Städten und Dörfern im Raum Lüttich, Verviers und im Herver Land zu finden.

Das wichtigste Kriterium einer Regionalwährung sei, dass lokale Erlöse auch wieder lokal ausgegeben werden. Regionale Identität und Überschaubarkeit gegen ein anonymes und globalisiertes System sozusagen: keine Zinsen, kein überregionaler Einsatz, dafür aber eine gestärkte Wirtschaft vor Ort. Auch das ist Nachhaltigkeit: nachhaltige Unternehmen zu fördern und alternative Wirtschaftskreisläufe zu stärken. So lautet das Konzept der Befürworter einer Regionalwährung.

Organisiert wurde der Vortrag vom Netzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die Verbraucherschutzzentrale ist Mitglied der Arbeitsgruppe im BNE-Netzwerk.

Wer den Vortrag verpasst hat, kann ihn weiterhin auf dem YouTube-Kanal des BNE-Netzwerkes sehen. Hier der entsprechende Link: https://www.youtube.com/watch?v=xEvYwh95lvs&t=19s

 

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