Juni 26 2018

Datenklau mit Telefon und Bankkartenlesegerät

Die Verbraucherschutzzentrale VoG möchte auf Trickbetrüger aufmerksam machen, die sich am Telefon als Vertreter einer Behörde, einer Verbraucherorganisation oder eines Telefonanbieters ausgeben.

Ziel der Betrüger ist es, an die Bankdaten der Opfer zu gelangen, um so Geld von deren Konten abzuschöpfen.

Die Betrüger geben sich entweder als Verbraucherschützer (Test Achats), Mitarbeiter eines Telekommunikationsanbieters, der Wirtschaftsinspektion (FÖD Wirtschaft) oder sogar als Vertreter der EU-Kommission aus.

Ihre Mittel sind das Telefon und das Bankkartenlesegerät des Opfers. In mehreren Fällen wird berichtet, dass die Betrüger fragen, ob das Opfer schon mal durch Telefonwerbung belästigt worden ist, um Vertrauen aufzubauen.

Die Betrüger geben oft unterschiedliche Gründe für ihren Anruf an: Mal ist es eine Sammelklage gegen lästige Werbeanrufe, mal die Kontrolle der Bankdaten.

Um letztere zu überprüfen weisen sie in bestimmten Fällen den Verbraucher darauf hin, das Bankkartenlesegerät zu aktivieren. Der Verbraucher wird aufgefordert auf keinen Fall seinen PIN-Code und seine Kontonummer zu nennen. Lediglich die Bankkartennummer, die sich oben auf der Kreditkarte befindet, wird gefragt.

Sobald das Opfer die geforderten Manipulationen am Bankkartenlesegerät durchgeführt hat, haben die Trickbetrüger schon zugeschlagen.

Die Verbraucherschutzzentrale VoG fordert die Verbraucher auf, keine Bankdaten und Code-Nummern am Telefon oder auch im Internet preiszugeben.

Verbraucher, die Opfer eines Trickbetrugs geworden sind, sollten sofort ihre Bank benachrichtigen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

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